Das hat sich bewegt!

Svenja, 32, Lehrerin

Svenja, 32, Lehrerin:
Im Januar war ich einer Situation, in der ich unbedingt eine Veränderung brauchte. Beruflich fühlte ich mich in einer lähmenden Routine und Unterforderung und privat war ich allein und fühlte mich eingeengt in familiäre Strukturen.

Eine besondere Beziehung hatte ich immer schon zu meiner Mutter, fast schon war durch ihre schlechte Ehe und ihre schwere Krankheit ein symbiotisches Verhältnis entstanden. Aber jetzt war ein Zeitpunkt überfällig, mich davon zu lösen. Mütterliche Kommentare zu Beziehungen oder Nicht-Beziehungen waren an der Tagesordnung und immer meinte sie, alles von mir erfahren zu dürfen, "ich bin doch deine Mutter!"

Ich habe in diesem Jahr viel gelernt, aber vor allem war mir der Abnabelungsprozess sehr wichtig. Ich habe sie weniger besucht, habe sie weniger um ihre Meinung gefragt und habe ihr klar gemacht, dass sie nicht mehr alles von mir weiss und wissen muss. Meine Liebesbeziehungen, Sexualität, Freundschaften, berufliche Entscheidungen habe ich mir mir und den Menschen in meinem Umfeld ausgemacht. Erwachsen zu sein und eigenverantwortlich zu handeln konnte ich schon immer, jetzt fühle ich die Bedeutung dahinter, fühle mich wirklich erwachsen. Das Gefühl bestimmt Beziehungen, gibt vielem eine Tiefe, die ich sehr mag!

Irgendwann nach einem Seminar hatte ich den Traum, dass meine Mutter gestorben ist, ich habe ihre Beerdigung geträumt, als wäre alles ganz echt. Ich hatte eine schönes schwarzes Kleid an, war schlank und groß und weinte furchtbar. An meiner Hand hatte ich den Mann, in den ich mich zu dieser Zeit sehr verliebt habe. Der verkörperte für mich Größe und Stärke und Erwachsen sein. Ich hatte keine Angst, dass bald meine Mutter sterben würde im wirklichen Leben, sondern ich fühlte einen Neuanfang in ein erwachsenes Leben. Ich konnte sie gehen lassen und wollte mit diesem Mann an meiner Hand sein. Entscheidungen allein treffen, die neue Generation beginnen.

Früher wollte ich nie ein eigenes Kind haben. Nach dem Traum und der Arbeit mit NLP habe ich erstmals Gedanken an ein eigenes Kind. Vielleicht ging das nicht, weil ich immer zu sehr Tochter war. Jetzt, ohne die Übermutter, habe ich die Luft zum Atmen und das Selbstvertrauen, selbst Mutter sein zu können. Das ist so schön!

Im Beruf bin ich sehr erfolgreich durch die Techniken, die wir gelernt haben. Ich bin auch hier dabei, mich in übergeordnete Positionen zu bewerben. Meine Vorgesetzten führen meine Akte wie ein Juwel und unterstützen mich in besonderem Maß. Hier habe ich das sichere Gefühl, dass im Laufe der Zeit eine angemessene Herausforderung auf mich warten wird. Ich gehe mit meinen Mitmenschen und den Kindern in der Schule anders um und komme schnell zu positiven Ergebnissen in Gesprächen und Konfliktsituationen. Manchmal werde ich als Vertrauensperson geschätzt, das ist schön. Mit dem Wissen aus den NLP-Modulen geht es mir besser, Ratschläge zu geben oder den Inhalt in einen anderen Kontext zu bringen. Ein Problem mal aus einer anderen Sicht zu sehen fällt vielen Menschen schwer. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich das gelernt habe.

Das Leben von mir hat sich durch die Grundannahmen grundlegend verändert. Die gebe ich bewusst und unbewusst an meine Freunde und Arbeitskollegen weiter!